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Die Seite der Klasse 4 b
Klassenlehrerin: Frau Düster
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Klassenfoto 1. Schuljahr (2007/2008) |

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Klassenfoto 4. Schuljahr (2010/2011) |
Die Klasse 4b im Tagebau Garzweiler
Sebastian
Robertz:
Am Dienstag, den 17.5.2011, sind wir in den Tagebau Garzweiler gefahren. Um 9:45
Uhr holte uns ein Unimog-Bus an der Schule ab. Auf einem Busparkplatz blieben
wir stehen und gingen dann mit Frau Düster in das Info-Center, wo ein Tagebau in
Miniatur zu sehen war. Dort hatte man Bagger und Absetzer ganz genau nachgebaut.
Die Kraftwerke, die umgesiedelten Orte und die Seen in den rekultivierten
Gebieten waren an ihrem Platz eingetragen.
Auch die verschiedenen Abraumschichten und die Braunkohlenflöze konnte
man ganz genau erkennen. Die Führerin, die uns das alles erklärte, hieß Vanessa.
Nun fuhren
wir mit dem Bus in den Tagebau hinein. Zuerst fuhren wir zu der Stelle, wo die
Waggons mit Braunkohle gefüllt werden. In einen Waggon passen 100 t, da ein Zug
14 Waggons hat, ergeben dies 1400 t. Dann hielten wir auf einer Brücke und
konnten die vielen Sprühanlagen sehen, die verhindern sollen, dass der leicht
brennbare Kohlenstaub Feuer fängt. Damit man Brände ganz schnell löschen kann,
gibt es auch eine eigene Werksfeuerwehr. Nun ging es noch tiefer in den Tagebau
hinein. Vanessa erklärte uns, dass man die Verkippungsseite und die
Gewinnungsseite des Tagebaus gut unterscheiden kann.
Endlich
fuhren wir zum Bagger 288, über den wir schon viel gehört hatten. Da der Bagger
eine Sohle höher als unser Bus stand, mussten wir einen Weg hochfahren, den
Jonas Kurths Vater mit einem Radlader erstellt hatte.
Da der Weg
recht steil war, schafften wir es mit unserem Bus nicht, erst der 3. weniger
steile Weg ließ uns ans Ziel gelangen. Jetzt durften wir sogar aussteigen, aber
erst nachdem wir einen Schutzhelm und eine Schutzbrille angezogen hatten. Der
Bagger war riesig 240m breit und 96m hoch. Jonas Vater machte 2 Fotos von uns.
Nachdem wir wieder eingestiegen waren, fuhren wir zum Bandsammelpunkt, dort wo
alle Förderbänder zusammentreffen. Von dort wird die Braunkohle zum Kraftwerk
befördert und der Abraum zum Absetzer. Anschließend konnten wir noch einmal von
einem Aussichtspunkt den gesamten Tagebau sehen. Zum Abschluss ging es zum
Zechenhaus, wo wir Pommes und Würstchen gegessen haben. Zuletzt bedankten sich
unsere Klassensprecher bei Vanessa und dann ging es wieder zum Info-Center
zurück und dann zur Schule.
Lara Giffeler:
Am 17.5.2011 sind wir mit der ganzen Klasse in den Tagebau Garzweiler gefahren.
Bevor es in den Tagebau hinein ging, hat uns unsere Führerin Vanessa an einem
Modell vom Tagebau einiges erklärt, unter anderem den Unterschied zwischen einem
Schaufelradbagger und einem Absetzer. Der Bagger baggert Kohle und Abraum ab,
der Absetzer ist dafür zuständig,
das entstandene Loch wieder aufzufüllen. Dann ging es in den Tagebau. Unterwegs
hat sie uns erklärt, dass 1700 Menschen im Tagebau Garzweiler arbeiten, davon
sind 150 Auszubildende. Über manche Sachen wussten wir schon ganz gut Bescheid,
z.B. dass der Tagebau treppenförmig angelegt ist, und dass die Stufen hier
Sohlen heißen. Auch kannten wir die Breite und Höhe des Baggers 288 :240m und
96m. Das Gewicht des Baggers beträgt 13000t, dies wird von 12 Raupenfahrwerken
auf dem Untergrund verteilt. Von der Feuerwehr, die den sehr schnell brennbaren
Kohlenstaub oder auch andere Feuer löschen muss, hatten wir noch nichts
erfahren. Um den riesigen Bagger 288 von Nahem zu besichtigen, mussten wir
Schutzhelme und Schutzbrillen anziehen. Vanessa hat auch noch erklärt, dass die
Verkippungsseite verschiedene Farbtöne aufweist und keine Schichten wie auf der
Gewinnungsseite.
Zum Schluss sind wir in einem Gasthaus
gewesen, dort haben wir Pommes mit Würstchen bekommen. Am lustigsten fand ich
es, als der Bus 2 steile Wege nicht hochkam und immer wieder runterrutschte.
Luna Münchrath:
Heute bin ich mit meiner Klasse in den Tagebau Garzweiler
gefahren. Um 9:45 Uhr hat uns ein Geländebus abgeholt. Zuerst hat uns die
Führerin Vanessa in einem Info-Center vieles erklärt. Dann fuhren wir in den
Tagebau hinein. Zuerst hielt der Bus an der Kohleverlade-station. In jeden
Waggon passen 100 t Kohle, das dauert eine Minute. Nachts werden keine Waggons
beladen, da dies für die Bewohner in den umliegenden Orten zu laut wäre. Vanessa
erklärte auch, dass Waschanlagen im Tagebau sehr wichtig sind, da der
Braunkohlenstaub sehr schnell brennt. Damit immer schnell die Feuerwehr vor Ort
ist, gibt es eine Werksfeuerwehr. Um zum Bagger 288 zu gelangen, wollte der
Busfahrer einen steilen Weg hochfahren, dies gelang nicht, wir rutschten zurück.
Nun sahen wir den Namen von Lena in riesigen Buchstaben mit Sand
geschrieben, so hatten die RWE Mitarbeiter
Lena beim Song Contest unterstützt. Beim Bagger 288, einer der größten
der Welt, angelangt, durften wir sogar aussteigen, aber vorher mussten wir
Schutzhelme und Schutzbrillen anziehen. Nachdem wir Fotos gemacht hatten,
durften wir etwas Braunkohle vom Boden aufheben und mitnehmen. Auch fanden wir
10 Millionen Jahre altes Holz, davon haben auch einige aus unserer Klasse etwas
mitgenommen. Dann sind wir am Bandsammelpunkt vorbeigefahren, ein Meter
Bandanlage kostet 1000 €.
Zum
Abschluss sind wir zum Zechenhaus gefahren und haben dort Pommes mit Würstchen
gegessen. Dann ging es wieder zur Schule zurück.

Eric Weyerstrass:
„Vor etwa 30 Millionen Jahren stieg hier in der Nähe das Grundwasser an, so
wurde das Land vom Meer überflutet.
Die Tonschicht ließ das Wasser nicht versickern. Bei günstigem Klima entstanden
Sumpfwälder und Moore. Absterbende Pflanzen fielen in den Schlamm, aber
vermoderten nicht, weil sie luftdicht abgeschlossen waren. Der Boden sank und es
entstanden Torfschichten. Flüsse und
Meere überfluteten die Torfschicht und bedeckten sie mit Sand und Kies.
Diese Schichten wurden schwerer und pressten den Torf zusammen, so entstand nach
und nach die Braunkohle.
In
Jahrmillionen zerbrach das Gebiet, es gab Erdbewegungen, wo Braunkohle gelagert
war. Die Erdschichten wurden
gekippt, gehoben und gesenkt. Dabei zerbrach die Braunkohlenschicht, aus diesem
Grund finden wir heute die Braunkohle in verschiedenen Tiefen.“ Dies hat
uns unsere Führerin erzählt, nachdem wir mit einem merkwürdigen Bus, der uns in
der Schule abholte, im Info-Center
im Tagebau Garzweiler ankamen. Dort haben wir auch eine Miniaturkonstriktion vom
Tagebau Garzweiler gesehen, auch konnte man dort das Kohlekraftwerk und Kaster
sehen. Dann fuhren wir endlich mit dem Bus zum Schaufelradbagger 288, einer der
größten mobilen Anlagen der Welt, er ist 240 m lang und 96m hoch. Das
Schaufelrad hat einen Durchmesser von 22m. Der Bagger ist 13000 t schwer und
eines der 12 Fahrwerke ist 15m breit und 3m hoch. In einer Minute fährt er 2-10
Minuten. Nur 5 Männer bedienen das
Gerät, das mit Strom angetrieben wird. Der Bagger baggert Abraum und Kohle ab,
dann wird alles auf Förderbänder geleitet. Vieles wird im Tagebau mit Wasser
besprüht, damit der Kohlenstaub nicht entflammt. Die Förderbänder bringen die
Kohle zu einer Verladestelle. Dort wird die Kohle auf Waggons verladen, diese
werden dann mit der Braunkohle zum Kohlekraftwerk gebracht. Auf der weiteren
Fahrt haben wir auch noch viele Absetzer bei der Arbeit gesehen. Auch sind wir
noch an den riesigen Steckdosen, die die Bagger mit Strom beliefern, gefahren.
Zum Schluss
gab es noch ein leckeres Mittagessen im Zechenhaus,
und der Bus fuhr uns wieder zur Schule zurück.
Das war ein toller Tag, ich hoffe, ich werde diese Besichtigung noch einmal
erleben.
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