Advent-Mitspiel-Konzert im Kölner Dom


Home
Nach oben
unsere Schule
Schulprogramm
Klassen 2010/2011
Arbeitsgemeinschaften
Schülerzeitung
Schulfeste
Projekte
Termine
Links
Impressum

 

 
Besucher seit dem 1.9.2001

 


Advent-Mitspiel-Konzert im Kölner Dom mit der Kölner Band "De Höhner"

(Bilder 1 und 2 von Robert Boecker, alle weiteren Fotos von Eltern)

Aufmerksam gemacht wurde die Leiterin der Flöten AG, Frau Düster, auf dieses Ereignis durch einen Zeitungsartikel Ende Oktober, in der für ein Adventmitspielkonzert zusammen mit der Kölner Kultband „De Höhner“ im Dom berichtet wurde.  Der erste Gedanke:  „Toll, aber noch ein Termin?“  Am nächsten Tag sprach Frau Kohlgraf ihre Kollegin auf diesen Artikel an, und sehr schnell stand fest: Da soll die Flötengruppe unserer Schule mitmachen! Noch am gleichen Tag wurden alle Eltern der Gruppe informiert, die sofort begeistert waren, mit ihren Kindern am 5. Dezember in den Kölner Dom zu fahren und dort mitzuspielen.

Im Internet konnten sich die Kinder anmelden und die Lieder, die an diesem Nachmittag gespielt wurden, als Musikdateien und mit den entsprechenden Notenvorlagen zum Üben herunterladen.

Beispiele der Lieder, die im Konzert gespielt werden sollten: Es ist für uns eine Zeit angekommen, Hillich ovend bin ich doheim, Feliz navidad, Swing low, sweet chariot, Minsche wie mir oder Oh du fröhliche

Sieben Lieder waren der Flötengruppe bekannt, und für die restlichen sechs neuen Lieder mussten zahlreiche Zusatzproben eingeplant werden. Da hieß es üben, üben, üben. Die Kinder waren aber alle so motiviert, dass dies kein Problem war. Keiner hätte anfangs gedacht, dass die Kinder alle Lieder nahezu perfekt spielen konnten, sogar ein karibisches Weihnachtslied war dabei.

Der große Tag des Auftritts rückte immer näher. Alle waren etwas aufgeregt, obwohl jedes der Kinder von einem Elternteil begleitet werden durfte. Keiner hatte jemals in einer so großen Gruppe von über 2500 Musikerinnen und Musikern und 500 Sängern gespielt, keiner hatte jemals im Dom und dann noch zusammen mit den Höhnern gespielt! Würden wir alle einen Sitzplatz bekommen? Wo würden wir in dem für uns Holzbläser vorgesehenen Block Platz finden? Wie wird das Zusammenspiel sein? Wird man uns Blockflöten überhaupt hören?

Endlich, eine Stunde vor Beginn des Konzertes am 5. Dezember wurde das Hauptportal vom Dom geöffnet, und alle strömten mit ihren Instrumenten hinein. Leider waren wir über drei Reihen verteilt, aber alle hatten einen Sitzplatz, konnten auf den Hochaltar sehen, und die Eltern fanden einen Platz, ganz in unserer Nähe. Nachdem dann die Notenständer und die Noten platziert waren, sahen wir uns um. Welch eine Menge verschiedener Instrumente: Streicher, besonders viele Geigen, Gitarren, Keyboards, Flöten aller Art, Klarinetten, Saxophone, Fagotts, Mundharmonikas, Oboen, die Blechbläser: Trompeten, Posaunen, Hörner und viele andere, uns weniger bekannte Instrumente. Der ganze Dom schien voller Akteure zu sein, und wir saßen mitten drin in diesem imposanten Bauwerk.

Schon kurze Zeit später erschien Janus Fröhlich, Schlagzeuger der Höhner, der das Konzert moderierte. In der nun folgenden Probe wurden alle Lieder mit der Band durchgespielt. Es klappte erstaunlich gut, und der Klang war überwältigend. Die Aufnahmen des Konzertes im Fernsehen und an den Radios konnten dies nur annähernd wiedergeben. Nach der Probe kam auch unser Kardinal Joachim Meisner mit einem Horn unter dem Arm. Er begrüßte alle und stellte dann allerdings klar, dass er leider kein Instrument spielen könne, dafür aber kräftig mitsingen würde.

Um 15:15 Uhr begann das eigentliche Konzert. Alle waren sehr konzentriert bei der Sache. Der Abschluss beim Kanon klappte, das Feliz navidad wurde von Mario, einem Gastmusiker, der eine Ukulele spielte und Swing low, sweet chariot  und The Virgin Mary had a baby boy wurde von der Sängerin Jasmina gesungen. Petra Dirkes vom Generalvikariat erzählte zur Auflockerung des Programms zwei bekannte Nikolauslegenden. Es war ein himmlisches Konzert, trotz der eisigen Temperaturen und der vor Kälte tropfenden Flöten. Das Ende kam viel zu plötzlich. Frau Düster hatte den Kindern versprochen nach dem Konzert mit Janus Fröhlich, einem alten Klassenkameraden aus ihrer Schulzeit, ein Foto zu machen. Nicht nur das gelang, sondern auch noch ein Foto mit Hannes Schöner dem Bassisten der Gruppe wurde gemacht. Einige Kinder holten sich auch noch  Autogramme von den „Stars“.

Am Schluss wurden wir noch von einem Reporter des Domradios nach unseren Eindrücken und wo wir her kamen in einem Interview gefragt.

Für alle war dies ein unvergesslicher Nachmittag. Am Ende dankte der Kardinal sehr herzlich und versprach, dass dies nicht das letzte Konzert dieser Art im Dom gewesen sein wird. 


 zurück nach oben

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: kgsmartin@aol.com 
Stand: 14. Dezember 2010