Klasse 2b Schuljahr 2011/2012


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Die Seite der Klasse 2 b im Schuljahr 2011 / 2012 (Klassenlehrerin: Frau Muckel)

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Klassenfoto 1. Schuljahr (2010/2011)

Klassenfoto 2. Schuljahr (2011/2012)

 

 

Klassenfoto 3. Schuljahr (2012/2013)

 

 

Klassenfoto 4. Schuljahr (2013/2014)


Projekttage 2012 zum Thema "Bauen und Wohnen" der Klasse 2 b

Im Rahmen unserer Projektwoche zum Thema „Bauen und Wohnen“ fuhr die Klasse 2 b zum Amt für Bodendenkmalpflege nach Titz-Höllen. Wir wollten wissen, wie die Menschen vor über 2000 Jahren gebaut und gelebt haben. Die Museumspädagogin Birgit Stelter erklärte uns zunächst anhand von Bildern und Funden den Begriff „Archäologie“:

Ein Archäologe arbeitet wie ein Spurenleser und Detektiv. Er sucht im Boden Spuren der Vergangenheit und erfährt dadurch, wie die Menschen früher gelebt haben. Zur großen Freude der Kinder durften diese dann selbst als Junior-Archäologen arbeiten. Nach der notwendigen Ausrüstung mit Spaten, Kellen, Eimern, Sieben und Schubkarren wurden Grabungsmann-schaften aufgestellt, die auf vorbereiteten Feldern nach Zeugen der Vergangenheit suchen durften. Der genaue Ablauf wurde besprochen, denn überlegtes Vorgehen ist wichtig, damit kein Fund zerstört wird. Viele tolle Sachen wurden freigelegt und geborgen: Scherben von Gefäßen und Dachziegeln aus Ton, Eisenstücke, Knochen, Münzen, ein komplettes Wasserrohr sowie Teile einer großen Brunnenanlage.

 

Darauf folgte die weitere Fundbearbeitung – waschen, zeichnen sowie das Zusammensetzen von Scherben zum ganzen Gefäß. Eifrig und begeistert waren alle Kinder bei ihrer Arbeit. Nach so viel Anstrengung erfolgte der große „Zeitsprung“ in die Vergangenheit mit dem Betreten der eisenzeitlichen Siedlung. Jeder Schritt eines Hausbaus konnte nachvollzogen werden. Im komplett eingerichteten Wohnhaus erfuhren wir viel über die Lebensweise der Menschen vor 2500 Jahren. Schön war es, dass wir alles anfassen durften. Wir sahen, wie die Schafswolle zu Fäden verarbeitet und anschließend für Kleidungsstücke auf dem Webstuhl gewebt wurde, wie Dinkelkörner mit einer Steinrolle zu Mehl gemahlen wurde und wie mit Feuerstein und Zunder Feuer gemacht wurde. Auch die mit Fellen bedeckten Schlafstellen durften ausprobiert werden. Unvorstellbar war, dass es keinen Strom, kein fließendes Wasser und keine Toiletten gab. Weitere Anlagen in der Siedlung waren eine Vorratskammer, ein Kornspeicher, ein großer Backofen und eine kleine Gartenanlage. Viel zu schnell verging die Zeit und wir kehrten wieder in das Jahr 2012 und nach Hause zurück.


Und in der Schule haben wir selbst Häuser gebastelt. Es wurden Häuser, wie sie der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser entworfen hat.


Projekttag Lesen

Frau Muckel, die Klassenlehrerin der 2b hatte zum Lesetag eine Lektüre ausgesucht, die im Zirkus spielt: "Spaß im Zirkus Tamtini". Und damit die Kinder auch das Gefühl hatten, in einem Zirkus zu sein, mussten sie am (Klasseneingang) Zirkuseingang durch ein großes Tor aus Stoff gehen. Und wer in den Zirkus hinein kam, der konnte einmal ausprobieren, was man in einem Zirkus alles machen kann: Mit Tieren Kunststücke vorführen, akrobatische Übungen machen, Gewichte heben und balancieren, mit einem brennenden Reifen arbeiten und noch viele weitere Kunststücke.


Unser schöner Adventskranz

Am Donnerstag vor dem 1. Adventssonntag kam Frau Schlechtriem in unsere Klasse, um mit uns einen großen Adventskranz zu basteln. Sie hatte viel Tannengrün und bunte glitzernde Kugeln mit gebracht. Jedes Kind durfte seine eigne Kugel gestalten und mit Sternen bekleben und bemalen. Auch beim Binden durfte jeder eine Hand voll Grün an den Rohling binden. Zum Schluss kamen noch vier dicke Kerzen auf unseren Kranz. Mit unseren Kugeln sieht er sehr schön aus!
So einen schönen Kranz hat bestimmt nicht jeder. Vielen Dank, Frau Schlechtriem!


Die Klasse 2b fährt zum Weckmannbacken

Es hat geklappt! Am Montag, dem 21. November fuhren wir in die Backstube der Bäckerei Boveleth nach Kirchherten. Dort hat uns Herr Boveleth zuerst alle Maschinen erklärt, die ihm die Arbeit erleichtern. Nachdem wir uns alle die Hände gewaschen hatten, bekam jeder von uns eine Portion Hefeteig. Der Bäcker zeigte uns, wie die Weckmänner geformt werden mussten, damit sie auch richtig schön aussahen. Nachdem jeder ein Namensschildchen darunter gelegt hatte, kamen alle Wecken auf ein großes Backblech. Dort mussten sie bleiben, bis sie am nächsten Morgen abgebacken werden konnten.

Nachdem wir uns nach all der Anstrengung erholen konnten, hatte Herr Boveleth für uns einen Riesen-Weckmann gebacken, den wir zusammen mit einem Getränk vertilgten. Auch für die Eltern, die uns gefahren hatten, gab es eine Überraschung: Kaffee und leckere Plätzchen standen bereit.

Unsere vorbereiteten Weckmännchen brachte uns Jils Oma am nächsten Morgen rechtzeitig zur großen Pause in die Schule. Das war ganz toll! Vielen Dank, Herr Boveleth!

Ihre Klasse 2b aus der MARTINUSSCHULE in Kaster


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Stand: 13. Mai 2012