Martinsfest 2006


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Martinsfest 2006

Das Martinsfest im Schuljahr 2006/2007 fand am Mittwoch, dem 8. November 2006, statt. Aber eigentlich kann man nicht nur vom Martinsfest reden, sondern man muss von unserer Martinswoche sprechen.

Am Montag begann es mit dem Aufbau und der Kontrolle der Vortragefackeln. Einige Väter und auch etliche Mütter sorgten dafür, dass alle Vortragefackeln und die Großfackeln repariert und mit neuen Batterien versorgt wurden, damit beim Martinszug auch alles funktioniert.

Am Dienstag gegen 17.00 Uhr haben Herr Imbery, Herr Krommus (der Verantwortliche für das Brennmaterial und für das Feuer) und Herr Olpen die Holzpaletten aufgeschichtet. Es muss nämlich ein großes Martinsfeuer werden, denn schließlich gehen fast 1000 Kinder an diesem Feuer vorbei.

Und am Mittwoch ging unser St. Martin am Vormittag in die vier Kindergärten in Kaster und Königshoven. Um 15.00 Uhr kamen die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in die Pfarrkirche, die noch nicht im Kindergarten sind. Hier bekamen sie ihren Weckmann vom St. Martin.

In der Schule gab es in allen Klassen ein Martinsfrühstück. Einige Klassen hatten auch die Eltern oder die Großeltern eingeladen, andere erhielten Besuch von Damen und Herren aus dem Seniorenstift Hambloch.

In den Klassen wird mit Eltern, Großeltern und Besuchern aus dem Seniorenheim St. Martin gefeiert.

Und ab 16.30 Uhr kamen die Grundschulkinder in die Pfarrkirche. Pünktlich um 17.00 Uhr wurde unser St. Martin von 400 Kindern mit einem Lied und einem "Fackelmeer" begrüßt. Herr Hopstein begrüßte den heiligen Mann und alle Kinder. Er wurde von Kindern aus den vierten Schuljahren an den Altar begleitet. Dort erzählten sie dem heiligen Martin, was sie alles in dieser Woche Gutes tun wollten.

Bevor allerdings die kleine Feier zu Ehren des heiligen Martin beendet war, musste Herr Hopstein mitteilen, dass in diesem Jahr kein Pferd für den Martin vor der Kirche stand. Der Pferdetransport war nämlich unterwegs verunglückt. Deshalb musste "unser Martin" in diesem Jahr den Weg zu Fuß zurücklegen. Aber gegen 17.20 Uhr zogen dann alle Klassen hinter St. Martin aus der Kirche. Der Martinszug konnte losgehen. Draußen warteten schon die fünf Kapellen, die Kindergärten und viele Eltern, die den Zug und die vielen Kinder mit ihren tollen Fackeln sehen wollten.

Die Kinder der Martinusschule erwarten St. Martin

In diesem Jahr hatten wir ein ganz tolles und großes Martinsfeuer. Allerdings war es sehr windig geworden, so dass die Feuerwehr sogar um das Feuer herum löschen musste. Außerdem wollren die Männer der Feuerwehr den Funkenflug unter Kontrolle halten.

Der Zug dauerte ungefähr 45 Minuten. Dann erhielten die ersten Klassen Besuch vom heiligen Martin, und alle Kinder der Martinusschule erhielten ihren Weckmann. Anschließend gab es in der Aula für alle Kinder und für alle Erwachsenen heiße Getränke.

Am Donnerstag trafen sich die Kinder der Koch - AG mit Frau Hamacher und Frau Kohlgraf. Sie hatten Plätzchen für die Kranken im Bedburger Krankenhaus gebacken. In der AG - Stunde wurden die Plätzchen eingepackt und mit herzlichen Genesungswünschen der Kinder der Martinusschule versehen.

Die Kinder der Koch - AG bereiten die Geschenke für die Kranken im Bedburger Krankenhaus vor.

Singen im Bedburger Krankenhaus

Am Freitag fuhren rund 20 Kinder ins Bedburger Krankenhaus. Hier der Bericht:

Bringet den Kranken ein Licht

Mit dieser Strophe des Liedes “Tragt in die Welt nun ein Licht“ machte sich am Freitag, dem 10. November 2006, eine Truppe unserer Schule auf den Weg zum Bedburger Krankenhaus. Es waren dies die Kinder der Flöten-AG, die von Frau Vetter geleitet wird, und einige begeisterte Sänger. Die Gesamtleitung hatte wie immer Herr Heying. Einige Mütter hatten sich bereit erklärt, die große Musikerschar ins Krankenhaus zu fahren, damit dort den Kranken auf den Stationen ein wenig von dem hellen Licht des St. Martins überbracht werden konnte. Die Kinder sangen und spielten verschiedene Martinslieder, und nicht nur die Kranken in ihren Betten, sondern auch das Pflegepersonal auf den Gängen und die Mitarbeiter im Labor hörten aufmerksam zu und waren sichtlich gerührt.

Einen besonderen Gruß der Martinusschule überbrachten dann noch die Kinder den Kranken, indem sie von der Koch-AG selbst gebackene Plätzchen überbrachten. Diese waren von fleißigen Händen schön eingepackt und mit einem roten Herz versehen, auf denen die guten Wünsche zur baldigen Genesung standen. Das hat die Kranken ganz besonders gefreut. 

Aber auch unsere Musikanten wurden beschenkt, in der Küche gab es für jeden noch eine leckere Überraschung!

 Ebenfalls am Freitag wurden die vielen Geschenke durch Vertreter des Tschernobyl - Vereins abgeholt. Für die Kinder in dem ausgesuchten russischen Krankenhaus wurden viele Spielsachen, aber auch warme Anziehsachen und Nahrungsmittel gespendet. Der Lieferwagen war schließlich bis oben hin voll gepackt.

Es gäbe noch viel zu erzählen, zum Beispiel von dem schön geschmückten Eingangsbereich der Martinusschule, von den künstlerischen Martinsbildern, von den tollen Fackeln der Kinder ...

Aber uns ist wichtig, dass auch in diesem Schuljahr die Kinder der Martinusschule mit ihren Lehrern wieder gezeigt haben, wie wir dem Vorbild des heiligen Martins nacheifern wollen.

Danke allen, die wieder geholfen und gespendet haben!

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Stand: 23. August 2010