Martinsfest 2007


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Martinsfest 2007

Unsere diesjährige Martinswoche ging vom 5. bis 9. November, mit dem Martinsumzug als Höhepunkt am Mittwoch, 7. November 2007, statt.

Am Montag begann es mit dem Aufbau und der Kontrolle der Vortragefackeln. Einige Eltern sorgten dafür, dass alle Vortragefackeln und die Großfackeln repariert und mit neuen Batterien versorgt wurden, damit beim Martinszug auch alles funktioniert. Die Besonderheit in diesem Jahr: Alle Vortragefackeln für die Klassen wurden erneuert. Gestell, elektrische Anlage und auch die Bilder auf der Vor- und Rückseite waren neu!

Am Dienstag feierten die Kinder der dritten und vierten Schuljahre mit Pfarrvikar G. Dane eine "Martinsmesse" in der Pfarrkirche. Dort traten auch wieder die Kinder unserer Flötengruppen unter Leitung von Frau Düster auf. Die Kinder der Laienspiel-AG führten unter der Leitung von Frau Mathea ein Martinsstück (mit der Mantelteilung) auf.

     

Gegen 17.00 Uhr wurde das Brennholz für das Martinsfeuer aufgeschichtet. Es war wieder so groß, dass selbst die letzten Klassen noch ein großes Feuer sahen.

Und am Mittwoch ging unser St. Martin am Vormittag in die vier Kindergärten in Kaster und Königshoven. Um 15.00 Uhr kamen die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in die Pfarrkirche, die noch nicht im Kindergarten sind. Hier bekamen sie ihren Weckmann vom St. Martin.

In der Schule gab es in allen Klassen ein Martinsfrühstück. Einige Klassen hatten auch die Eltern oder die Großeltern eingeladen, andere erhielten Besuch von Damen und Herren aus dem Seniorenstift Hambloch, teilweise auch im Rollstuhl.

In den Klassen wird mit Eltern, Großeltern und Besuchern aus dem Seniorenheim St. Martin gefeiert.

Und ab 16.30 Uhr kamen die Grundschulkinder wieder in die Pfarrkirche. Pünktlich um 17.00 Uhr wurde unser St. Martin von rund 400 Kindern mit einem Lied und einem "Fackelmeer" begrüßt. Herr Hopstein begrüßte den heiligen Mann und alle Kinder. Er wurde von Kindern aus den vierten Schuljahren mit ihren Fackeln an den Altar begleitet. Dort wurde der heiligen Martin von einer Reporterin (Nina aus der 4b) zu seinem Leben interviewt. Außerdem erzählte er den Kindern, wie man in der heutigen Zeit den Menschen helfen kann.

Nachdem im vergangenen Jahr unser "Martinspferd" verunglückt war, und St. Martin zu Fuß gehen musste, kam das "Martinspferd" in diesem Jahr sehr pünktlich, so dass gegen 17.15 Uhr dann alle Klassen hinter St. Martin aus der Kirche losziehen konnten. Draußen warteten schon die fünf Kapellen, die Kindergärten und viele Eltern, die den Zug und die vielen Kinder mit ihren tollen Fackeln sehen wollten.

  

 

Die Kinder der Martinusschule erwarten St. Martin.

Schön zu sehen sind die neuen Vortragefackeln für die Klassen.

In diesem Jahr hatten wir wieder ein ganz tolles und großes Martinsfeuer. Allerdings war es auch in diesem Jahr wieder sehr windig, so dass die Feuerwehr sogar um das Feuer herum löschen musste. Außerdem wollten die Männer der Feuerwehr den Funkenflug unter Kontrolle halten.

Der Zug dauerte ungefähr 45 Minuten. Dann erhielten die ersten Klassen Besuch vom heiligen Martin, und alle Kinder der Martinusschule erhielten ihren Weckmann. Anschließend gab es in der Aula für alle Kinder und für alle Erwachsenen heiße Getränke.

Am Donnerstag trafen sich die Kinder der Koch - AG mit Frau Hamacher und Frau Kohlgraf. Sie hatten Plätzchen für die Kranken im Bedburger Krankenhaus gebacken. In der AG - Stunde wurden die Plätzchen eingepackt und mit herzlichen Genesungswünschen der Kinder der Martinusschule versehen.

Singen im Bedburger Krankenhaus

Am Freitag, 9. November, fuhren rund 20 Kinder ins Bedburger Krankenhaus. Hier der Bericht:

Dem Heiligen Martin nacheifern

Unter dem Motto “Tragt in die Welt nun ein Licht“ wollten einige Kinder so sein wie der Heilige Martin. So machte sich im Namen der ganzen Schule am Freitag, dem 9. November 2007 eine Truppe unserer Schule auf den Weg zum Bedburger Krankenhaus. Es waren dies die Kinder der Flöten-AG, die von Frau Vetter und Frau Düster geleitet werden und einige begeisterte Sänger. Die Gesamtleitung hatte wie immer Herr Heying. Neben Frau Vetter hatten sich einige Mütter bereit erklärt, die große Musikerschar ins Krankenhaus zu fahren, damit dort den Kranken auf den Stationen ein wenig von dem hellen Licht des St. Martins überbracht werden konnte. Die Kinder sangen und spielten verschiedene Martinslieder, und nicht nur die Kranken in ihren Betten, sondern auch das Pflegepersonal auf den Gängen waren sichtlich gerührt. Einen besonderen Gruß der Martinusschule überbrachten dann noch die Kinder den Kranken, indem sie von der Koch-AG (Leitung Frau Kohlgraf) selbst gebackene Plätzchen überbrachten. Diese waren von fleißigen Händen schön eingepackt und mit einem roten Herz versehen, auf denen die guten Wünsche zur baldigen Genesung standen. Das hat die Kranken ganz besonders gefreut. Sie bedankten sich mit viel Applaus, und schließlich bekamen alle Musiker einen Weckmann vom Krankenhaus geschenkt. So war es wieder einmal ein Vormittag ganz im Sinne des Heiligen Martins, der sich bestimmt darüber gefreut hat, wie es in der Welt hell werden kann.
Vielen Dank an alle, die es möglich gemacht haben, das Licht in die Welt zu bringen.
 

Ebenfalls am Freitag endete die diesjährige Sammelaktion zu St. Martin. Die Sammlung wurde für die Bodelschwinghsche Anstalten Bethel durchgeführt. Gesammelt wurden Textilien aller Art (Kleider, Hemden, Hosen, Handtücher, Bettwäsche ...), die den armen, den kranken und den behinderten Menschen zugute kommen.

Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel sind eine kirchliche Stiftung. Sie wurden 1867 in Bielefeld gegründet. 1872 übernahm Pastor Friedrich von Bodelschwingh die Leitung. Heute hat Bethel Einrichtungen und Dienste in sechs Bundesländern; insgesamt engagieren sich 13 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die vielfältige Arbeit in Europas größtem diakonischen Unternehmen. Es stehen rund 20.000 Plätze zur Verfügung für kranke, behinderte oder sozial benachteiligte Menschen; eingeschlossen sind Ausbildungsstätten und Fachschulen, vor allem für Pflegeberufe und medizinische Berufe. Der Name „Bethel“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Haus Gottes“.

Mittlerweile bekam unsere Schule einen Dankesbrief für unsere Sammlung. Pastor Ulrich Pohl, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei den Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, schreibt:

Für Ihre Sachspende - rund 800 kg Bekleidung - danke ich Ihnen sehr herzlich. Sie haben uns damit eine große Freude bereitet und den Menschen in Bethel ein Zeichen der Verbundenheit geschenkt ... Für dieses Zeichen Ihres Vertrauens danke ich Ihnen von Herzen. Mit guten Wünschen grüße ich Sie freundlich aus Bethel Ihr Ulrich Pohl

Es gäbe - wie in jedem Jahr - noch viel zu erzählen, zum Beispiel von dem schön geschmückten Eingangsbereich der Martinusschule, von den künstlerischen Martinsbildern, von den tollen Fackeln der Kinder ...

Aber uns ist wichtig, dass auch in diesem Schuljahr die Kinder der Martinusschule mit ihren Lehrern und mit ihren Eltern wieder gezeigt haben, wie sie dem Vorbild des heiligen Martins nacheifern wollen.

Danke allen, die wieder geholfen (ganz besonders unserem Schulpflegschaftsvorsitzenden, Herrn Imbery)
und gespendet haben!


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Stand: 23. August 2010