Thema Wasser

 

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Sachunterricht: Thema "Wasser"

Seit dem Februar haben wir Sachunterricht bei Herrn Yeboa. Zuletzt hatten wir das Thema "Wasser" durchgenommen. In der Klasse haben darüber gesprochen, woher das Wasser kommt, wie man es sauber bekommt, haben herausgefunden, warum ein Schiff überhaupt schwimmt, ob eine Büroklammer untergeht und noch viel mehr Experimente.

Außerdem haben wir herausgefunden, was die Schilder in rot oder in blau mit den vielen Zahlen darauf bedeuten. In diesem Beispiel zeigt Damaris uns, was das alles bedeutet:

Das Schild, das ihr hier auf der linken Seite seht, ist ein Hydrantenschild. Es hat einen roten Rand auf weißem Untergrund. Die Schrift ist schwarz. Die Zahl 300 bedeutet, dass das Wasserrohr an dieser Stelle 300 mm Durchmesser hat. Die Zahl 1,1 sagt, dass man 1,1 Meter nach links gehen muss. Die Zahl 8,4 sagt, dass man vom Schild aus noch 8,4 Meter nach vorn gehen muss.

Tessa hat das blaue Schild mit weißer Schrift erklärt. Das ist nämlich ein Schieberschild. Die Zahlen haben dieselbe Bedeutung wie beim Hydrantenschild. Mit dem Schieberschild kann man den Wasserzufluss in einem Rohr versperren (zuschieben) oder wieder öffnen (aufschieben).

Dann haben wir an einem Tag auch die Kläranlage in der Nähe von Kaster besucht.
Jana Dolfen, René, Marc und Tizian und Philipp Kraus berichten vom Besuch in der Kläranlage: 

Das Wasser, das irgendwo in einen Kanal fließt, geht nicht sofort in einen Fluss, sondern kommt zuerst in eine Kläranlage. Dort wird es gereinigt, damit es danach als ganz sauberes Wasser zum Beispiel in einen Fluss geleitet werden kann. In einer Kläranlage gibt es acht Stationen. Die erste ist das "Hebewerk mit Schneckenpumpe", die zweite Station heißt "Rechenhaus". Dann kommt der "Sandfang", das "Vorklärbecken" und das "Belebungsbecken". Anschließend kommt noch das Nachklärbecken, der Faulturm und ein Filterbecken.

Zuerst muss das schmutzige Wasser in die Kläranlage kommen. Aus den großen Rohren wird mit Hilfe von einem Hebewerk mit Schneckenpumpe das Schmutzwasser in das Rechenhaus geholt. Dort kommt das Wasser mit dem ganzen Dreck an. Dort stinkt es dann so gewaltig, dass man in Ohnmacht fallen könnte. Hier wird der grobe Dreck schon aussortiert, z. B. Windeln, Verbandsmaterial ... Das sollte man eigentlich nicht in das Abwasser werfen. Anschließend kommt das Abwasser in den Sandfang. Hier wird der Sand ausgesiebt. Das nächste Becken ist die Vorklärung. Hier setzt sich der Schlamm ab. Fettreste und Schmutz auf der Oberfläche werden abgeschöpft. Im Belebungsbecken fressen Bakterien den meisten Schmutz auf. Dann kommen noch die verschiedenen weiteren Becken. Im Faulturm wird der Schlamm aus Vor- und Nachklärbecken bei einer Temperatur von 37° C in Gase zersetzt. Wenn das Abwasser schließlich durch das Filterbecken geleitet wurde, ist das Abwasser wieder so rein, dass es wieder in die Erft geleitet werden kann.

Und Philipp Joswiak hat noch eine gute Idee: Macht doch einmal eine Wasserorgel. Was das ist? Ganz einfach: Du nimmst mehrere Gläser und füllst sie mit unterschiedlich viel Wasser. Wenn du jetzt mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Stift, dagegen schlägst, hörst du einen Ton. Je nachdem, wie viel Wasser im Glas ist, wird der Ton höher oder tiefer. Einfach einmal ausprobieren. Vielleicht tritt beim nächsten Musiknachmittag jemand mit einer Wasserorgel an. Wär' doch eine schöne Idee!

Nina schreibt (und malt) darüber, wie das Wasser ins Haus kommt: Vom Wasserwerk aus wird das saubere Wasser mit großen Pumpen in die Rohre gepresst. Durch die Rohre, die unter der Erde liegen, kommt das Wasser ins Haus, die Schule oder in den Kindergarten. Im Haus gibt es dann auch wieder kleine Pumpen, die das Wasser in die verschiedenen Räume bringt.

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Stand: 13. Mai 2007